Nachlese zu „Wissenskleber – so bleibt auch was hängen“

Marketing will uns Produkte verkaufen, im Wissensmanagement verkaufen wir Informationen. Marketing will Produktinformationen dauerhaft vermitteln, Wissensmanagement Informationen . Daher ist die Parallele beider Ansätze nicht weit hergeholt.

Gesa Lischka von der „Agentur für Medien“ stellte die Forschungsergebnisse des Neuromarketings, also die Verarbeitung von Sinneseindrücken im Gehirn zu Werbezwecken, sehr eindrucksvoll vor. Doch was heißt das für die Wissenskommunikation:

  1. Angst nehmen, d.h. Reptiliengehirn überwinden
  2. Emotionen wecken, d.h. Limbisches System anregen
  3. erst jetzt Informationen vermitteln, d.h. den Neocortex, die Region zur Wissensaufnahme, ansprechen.

Diese Herangehensweise lässt vielleicht ergründen, warum einige gut gemeinte Vermittlungsprozesse spätestens in der zweiten Phase, wenn nicht sogar von Anfang an, zum Scheitern verurteilt sind.

Viel Erfolg bei folgenden Wissensvermittlungsprozessen.